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KI-Bilder kennzeichnen oder nicht? Was wirklich gekennzeichnet werden muss – und was nicht

Praxiswissen von Beyhla

Wissen, das wirkt.

Kurz gesagt

Künstliche Intelligenz gehört heute zum kreativen Arbeitsalltag. Bilder entstehen mit wenigen Klicks, bestehende Fotos werden optimiert oder vollständig neu generiert. Doch viele Unternehmen stellen sich dieselbe Frage: Muss ein KI-Bild eigentlich gekennzeichnet werden? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

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NICHT JEDES KI-BILD MUSS GEKENNZEICHNET WERDEN

Ein weit verbreiteter Irrtum lautet, dass jedes mit KI erstellte Bild automatisch gekennzeichnet werden muss. Das ist so nicht richtig.

Wer beispielsweise ein Beitragsbild für einen Blog erstellt, eine Illustration für Social Media generiert oder ein Symbolbild auf einer Unternehmenswebsite verwendet, muss dieses Bild in vielen Fällen nicht automatisch als KI-generiert kennzeichnen.

Entscheidend ist vielmehr, welchen Zweck das Bild erfüllt und ob dadurch Menschen in die Irre geführt werden könnten.

WANN EINE KENNZEICHNUNG WICHTIG WIRD

Besonders sensibel wird es immer dann, wenn KI-Inhalte den Eindruck vermitteln könnten, reale Ereignisse oder echte Personen abzubilden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • täuschend echte Porträts nicht existierender Personen,
  • manipulierte Fotos realer Menschen,
  • realistisch wirkende Ereignisbilder,
  • politische oder gesellschaftlich relevante Darstellungen,
  • Inhalte, die als authentische Fotografien verstanden werden könnten.

Hier kann eine transparente Kennzeichnung sinnvoll oder sogar rechtlich erforderlich sein – insbesondere dann, wenn die Gefahr einer Irreführung besteht.

WAS GILT FÜR UNTERNEHMEN?

Für Unternehmen steht weniger die Technik als die Transparenz im Mittelpunkt.

Ein KI-generiertes Hintergrundbild auf einer Landingpage stellt in der Regel etwas anderes dar als ein vermeintliches Kundenfoto, das tatsächlich nie aufgenommen wurde.

Deshalb sollte immer geprüft werden:

  • Könnte das Bild mit einer echten Fotografie verwechselt werden?
  • Entsteht dadurch ein falscher Eindruck?
  • Werden reale Personen oder Ereignisse dargestellt?

Je realistischer und sensibler der Inhalt, desto wichtiger wird eine transparente Kennzeichnung.

DIE EU SETZT AUF TRANSPARENZ

Mit dem EU AI Act entstehen schrittweise neue Vorgaben für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Dabei geht es nicht darum, KI grundsätzlich einzuschränken.

Vielmehr sollen Nutzer erkennen können, wenn besonders realistische KI-Inhalte verwendet wurden und eine Verwechslungsgefahr besteht. Unternehmen profitieren deshalb davon, sich frühzeitig mit den Anforderungen auseinanderzusetzen und ihre Inhalte entsprechend zu prüfen.

UNSICHER? DER KOSTENLOSE AI EU-CHECKER HILFT

Nicht immer lässt sich auf den ersten Blick beurteilen, ob ein Bild gekennzeichnet werden sollte.

Genau dafür gibt es den kostenlosen AI EU-Checker.

Mit wenigen Angaben lässt sich einschätzen, ob für den jeweiligen Inhalt voraussichtlich eine Kennzeichnung erforderlich ist oder nicht.

Zum kostenlosen AI EU-Checker:
https://ully-ai.de/eu-ai-act

TRANSPARENZ SCHAFFT VERTRAUEN

Unabhängig von gesetzlichen Vorgaben gilt:

Offene Kommunikation stärkt das Vertrauen.

Wer KI verantwortungsvoll einsetzt und dort transparent informiert, wo es sinnvoll ist, zeigt Professionalität und schafft Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. KI ist kein Problem.

Entscheidend ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Möglichkeiten.

UNSER FAZIT

Künstliche Intelligenz eröffnet Unternehmen völlig neue kreative Möglichkeiten. Eine pauschale Kennzeichnungspflicht für jedes KI-Bild gibt es jedoch nicht.

Entscheidend ist immer der konkrete Einsatzzweck und die Frage, ob Inhalte Menschen täuschen oder einen falschen Eindruck vermitteln könnten. Wer sich unsicher ist, sollte den jeweiligen Anwendungsfall prüfen – und im Zweifel auf transparente Kommunikation setzen.

So lassen sich die Vorteile von KI nutzen, ohne Vertrauen zu verlieren.

DER NÄCHSTE SCHRITT

AUS WISSEN WIRD WIRKUNG.

Künstliche Intelligenz verändert die Content-Produktion rasant. BEYHLA unterstützt Unternehmen dabei, moderne Technologien sinnvoll einzusetzen – transparent, strategisch und zukunftssicher.

Auch interessant: Wie KI das Video-Marketing verändert und warum Strategie wichtiger wird las Automatisierung

BEYHLA  
info@beyhla.de 
01511 29 58 793 
17091 Wrodow 
Gründerin Jana Beyhl 

Der nächste Schritt

Aus Wissen wird Wirkung.

Lassen Sie uns aus Ihrer Idee ein Content-System entwickeln, das sichtbar macht, erklärt und verkauft.